Bekanntmachungen

Vollzug des Wasserhaushaltsgesetzes – WHG –

vom 31.07.2009 (BGBl I S. 2585), zuletzt geändert durch Gesetz vom 04.12.2018 (BGBl S. 2254) und des Bayerischen Wassergesetzes – BayWG – (BayRS 753-1-U) vom 25.02.2010 (GVBl S. 66), zuletzt geändert durch § 5 des Gesetzes vom 23.12.2019 (GVBl. S. 737)

Antrag auf Planfeststellung gem. § 68 WHG für die Renaturierung der Ölschnitz an der Altmühle, Neunkirchen am Main, Markt Weidenberg durch den Freistaat Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Hof, Jahnstraße 4, 95030 Hof 

Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Hof, beantragt beim Landratsamt Bayreuth die Planfeststellung gem. § 68 WHG für den Gewässerausbau „Renaturierung der Ölschnitz an der Altmühle, Neunkirchen am Main, Markt Weidenberg“.

Pläne und Beilagen, aus denen sich Art und Umfang des Vorhabens ergeben, liegen während der allgemeinen Dienststunden in der Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Weidenberg, Rathausplatz 2, 95466 Weidenberg, Zimmer Nr. 16 zur Einsichtnahme aus.

Die Auslegungsfrist (ein Monat)
beginnt am 9. August 2021 und endet am 10. September 2021
.

Einwendungen oder Stellungnahmen von Vereinigungen gem. Art. 73 Abs. 4 Satz 5 BayVwVfG gegen das Vorhaben können bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift in der Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Weidenberg oder im Landratsamt Bayreuth, Markgrafenallee 5, 95448 Bayreuth, Zimmer Nr. 232 erhoben werden.

Es wird darauf hingewiesen,

- dass die erhobenen Einwendungen in einem Erörterungstermin,
  der mindestens eine Woche vorher ortsüblich bekannt gemacht wird,
  behandelt werden;
- dass bei Ausbleiben eines Beteiligten in dem Erörterungstermin ohne ihn verhandelt werden kann;

- dass
- die Personen, die Einwendungen erhoben haben oder die Vereinigungen,
  die Stellungnahmen abgegeben haben, von einem Erörterungstermin
  durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden können,
- die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen durch öffentliche Bekanntmachung
  ersetzt werden kann,

wenn mehr als 50 Benachrichtigungen oder Zustellungen vorzunehmen sind.

Die Planunterlagen sind auch hier eingestellt: 

Planunterlagen

Maßgeblich ist jedoch der Inhalt der zur Einsicht ausgelegten Unterlagen.

Weidenberg, 16. Juli 2021

Hans Wittauer
Erster Bürgermeister
Markt Weidenberg

Schäden durch Starkregenereignisse

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

aufgrund der aktuell immer häufiger und stärker werdenden Starkregenereignisse, welche sich meist sehr punktuell und mit großen Wassermassen niederlassen, möchten wir Sie auf Folgendes hinweisen und um Ihre Mithilfe bitten:

Die Niederschläge sammeln sich und laufen oftmals wie Bäche durch Ortschaften und weiter in tiefer liegende Gebäude, Keller, Garagen usw. Nach solchen Schadensereignissen wird häufig die Forderung an die Gemeinde gestellt, endlich die alten Kanäle durch neue, größere zu ersetzen bzw. Hochwasserschutzmaßnahmen umzusetzen.

Dieser Forderung kann leider nicht nachgekommen werden. I. d. R. sind die Abwasserleitungen für einen 3-5 jährlichen-Niederschlag gemäß den geltenden Richtlinien dimensioniert. Bei stärkeren Regenereignissen, wie wir sie in den vergangenen Wochen häufiger hatten, sind Überstauereignisse durchaus möglich und zulässig. Ein Kanalnetzsystem ist nicht darauf ausgelegt, niemals Überstauereignisse aufzuweisen. Bei den teilweise geforderten größeren Rohren würde zu viel Wasser zu schnell abgeleitet werden. Darunter liegende Bäche und Ortschaften würden von den großen Wassermassen förmlich erschlagen werden.
Auch Stauraumkanäle können diese Wassermassen nicht aufnehmen.

Dies hätte zur Folge, dass man überall dort Regenrückhaltebecken errichten müsste, was aber oft aus topographischen Gründen oder mangelnder Bereitschaft zur Grundstücksabtretung scheitert. Wasserrechtliche Vorgaben sind außerdem einzuhalten, welche eine Umsetzung nicht wirklich erleichtert. Zudem wären die hierbei anfallenden Kosten enorm. Auch wenn es sich um geförderte Maßnahmen handelt, bleibt ein großer Anteil der Kosten an den Gemeinden hängen.

Derzeit werden die gemeindlichen Kanäle erfasst, die Zustände überprüft und hydraulisch überrechnet. Sollten die Kanäle den baulichen oder hydraulischen Anforderungen nicht entsprechen, werden die Gemeinden, im Zuge ihrer Leistungsfähigkeit, Verbesserungen herbeiführen. Außerdem sind aktuell mehrere Regenrückhaltebecken in Planung, deren Umsetzung jedoch noch Zeit in Anspruch nehmen wird. Die Abarbeitung erfolgt nach Gewichtigkeit.

Oft sind auch die Gräben und Rohre bzw. Sinkkasteneinläufe zu Beginn des Starkregens noch frei und werden erst beim Unwetter selbst durch Treibgut und angespülten Boden verstopft. Daran lässt sich leider nichts ändern.

Wir bitten deswegen die Bürger darum, soweit möglich, ihr Anwesen selbst vor Überschwemmung zu schützen bzw. empfehlen, den Einbau von Rückstausicherungen zum Kanal prüfen zu lassen. Hierfür ist gemäß der gemeindlichen Entwässerungssatzungen jeder Eigentümer selbst verantwortlich. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass durch die Selbstschutzmaßnahmen keinem der anderen Anlieger ein Schaden entsteht. Häufig sind auch Grabeneinläufe oder Sinkkasteneinläufe sehr verschmutzt und damit nicht funktionsfähig. Jeder Bürger sollte hier selbst bitte ein Augenmerk darauf haben und, wenn nötig, die Einläufe funktionsbereit zu unterhalten. Dem Bauhof ist es leider nicht möglich, sämtliche Einläufe jederzeit zu 100% sauber zu halten.

In den hügeligen Fluren könnten die sich sammelnden Wassermassen, die meist weiter in Bebauungen fließen, bei entsprechender landwirtschaftlicher Bewirtschaftung reduziert werden. Die Landwirte werden hiermit um Berücksichtigung gebeten.

Abschließend verweisen wir noch auf den Auszug aus dem Wasserhaushaltsgesetz § 5, Absatz 2 zur persönlichen Hochwasservorsorge:

„Jede Person, die durch Hochwasser betroffen sein kann, ist im Rahmen des ihr Möglichen und Zumutbaren verpflichtet, geeignete Vorsorgemaßnahmen zum Schutz
vor nachteiligen Hochwasserfolgen und zur Schadensminderung zu treffen, insbesondere die Nutzung von Grundstücken den möglichen nachteiligen Folgen für Mensch, Umwelt oder Sachwerte durch Hochwasser anzupassen.“  

Wir bitten um Ihr Verständnis und um Ihre Mithilfe. Vielen Dank.

Ihre Bürgermeister der VG-Mitgliedsgemeinden 

Geräte-und Maschinenlärmschutzverordnung

Ruhezeiten z.B. für die Benutzung von Rasenmähern
Nach der Geräte- u. Maschinenlärmschutzverordnung gelten die in der folgenden Tabelle eingetragenen Ruhezeiten für die aufgeführten Geräte und Maschinen.

Einzuhalten, bzw. gültig sind diese Ruhezeiten für den Betrieb in:

1. Reinen, allgemeinen und besonderen Wohngebieten (reine Baugebiete)
2. Kleinsiedlungsgebieten
3. Sondergebieten die der Erholung dienen (Naherholungsgebieten)
4. Kur-u. Klinikgebieten (Umkreis von Krankenhäusern oder Kliniken)
5. Gebieten der Fremdenbeherbergung (nähe Pensionen und Hotels)

an Sonn- und Feiertagen
  und
an Werktagen in der Zeit von 20.00 Uhr bis 07.00 Uhr.

Besonders lärmintensive Geräte wie motorbetriebene Freischneider, Rasentrimmer, Graskantenschneider, Laubsammler und Laubbläser dürfen darüber hinaus an Werktagen ausschließlich in der Zeit von 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr und von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr betrieben werden.

Besitzen diese jedoch das EU-Umweltzeichen, gelten sie als lärmarm und dürfen wiederum ganztägig in der Zeit von 07.00 Uhr bis 20.00 Uhr betrieben werden. Verstöße gegen die Betriebszeitregelungen können gemäß § 9 Abs. 2 der 32. BImSchV in Verbindung mit § 62 BImSchG mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Weidenberg, 16. Juli 2021

Hans Wittauer
Gemeinschaftsvorsitzender

Bundestagswahl - Wahlbenachrichtigung, Briefwahlunterlagen

Bis 5. September bekommen alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern automatisch per Post die Wahlbenachrichtigung für die Bundestagswahl 2021 zugesandt. Bitte achten Sie darauf, dass Sie als wahlberechtigte/r Bürger/in eine Wahlbenachrichtigungskarte erhalten haben.

Jeder Wahlberechtigte darf bei der Bundestagswahl, neben der Möglichkeit der Urnenwahl, auch per Briefwahl wählen. Der Antrag hierfür (Wahlscheinantrag) muss spätestens bis zum 24. September 2021 um 18.00 Uhr im Wahlamt eingetroffen sein. Sie können Ihre Briefwahlunterlagen entweder durch Ausfüllen der Rückseite auf der Wahlbenachrichtigung und Rückversand per Post (kostenfrei) anfordern, oder aber über das Bürgerserviceportal auf der Internetseite der Verwaltungsgemeinschaft Weidenberg. Die Briefwahlunterlagen werden Ihnen dann auf dem Postweg zugestellt.

Möglich ist auch eine persönliche Abholung beim Wahlamt der Gemeinde. Hierfür ist eine Terminvereinbarung unter Telefon 09278 977-0 oder 977-10 notwendig. Aufgrund der Pandemielage wird darum gebeten, möglichst von einer persönlichen Abholung abzusehen.

Aktuelles aus dem Passamt

Seit 1. Januar 2021 ist die Ausstellung, Verlängerung und Aktualisierung von Kinderreisepässen nur noch mit einer Gültigkeitsdauer von max. einem Jahr möglich. Auch aus Anlass der Lichtbildaktualisierung ändert sich die Gültigkeitsdauer auf ein Jahr.

Eine Lichtbildaktualisierung des Kinderreisepasses ist notwendig, wenn das ursprünglich im Kinderreisepass eingebrachte Lichtbild – aufgrund der teilweise schnellen Veränderung der Gesichtszüge im kindlichen Alter – deutlich vor Erreichen des Datums des Gültigkeitsendes nicht mehr eindeutig für Identifizierungszwecke verwendbar ist.

Eine Verlängerung des Kinderreisepasses kann nur rechtzeitig vor Ablauf der Gültigkeit erfolgen. Bereits am Tag nach Ablauf der Gültigkeitsdauer ist eine Verlängerung rechtlich und technisch nicht mehr möglich. Nach Ablauf der Gültigkeit kann nur ein neuer Kinderreisepass ausgestellt werden.

Eine mehrmalige Verlängerung des Kinderreisepasses um jeweils ein Jahr ist möglich.

Sollen Kinder mit mehrjährig gültigen, sicheren Identitätsdokumenten ausgestattet werden, kann für Reisen innerhalb der EU ein Personalausweis beantragt werden. Bei geplanten weltweiten Reisen wird die Beantragung eines regulären Reisepasses empfohlen. Beide Dokumente können Kinder schon ab Geburt erhalten.

Über die konkreten Einreisebestimmungen Ihres Reiselandes und die erforderlichen Ausweisdokumente informieren Sie sich bitte rechtzeitig vor Antritt der Reise. Auskunft dazu geben Ihnen die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes (http://www.auswaertiges-amt.de) sowie die Botschaft oder das Konsulat des jeweiligen Landes.

Aus Haftungsgründen kann und darf seitens der Passbehörden keine Auskunft über Einreisebestimmungen erteilt werden.

Der Sommer(s)pass ist wieder da

Auch im Jahr 2021 haben wir wieder den beliebten Sommer(s)pass für Euch zusammengestellt. Ein kinder- und familienfreundliches Gemeinschaftsprojekt vom Kreis- und Stadtjugendring Bayreuth sowie den Jugendämtern in der Region Bayreuth.

Der Sommer(s)pass beinhaltet zahlreiche Angebote und Vergünstigungen aus der gesamten Region Bayreuth und darüber hinaus und kann den ganzen Sommer hinweg genutzt werden. Es lohnt sich, den Sommer(s)pass komplett durchzuschauen, denn es sind wieder neue Einrichtungen dabei! Mit dem Pass gibt es wieder viel zu entdecken und zu erleben. Euch wird es sicherlich nicht langweilig werden.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation können nicht alle enthaltenen Programmpunkte angeboten werden. Bitte kontaktieren Sie vor Inanspruchnahme eines Angebotes den jeweiligen Anbieter. Wir bitten um Verständnis.

Der Sommer(s)pass kann ab Ende Juli in der Geschäftsstelle der VG Weidenberg, Rathausplatz 1, 95466 Weidenberg, gegen eine Schutzgebühr von 1,00 Euro erworben werden.

Wir wünschen Euch trotz der momentanen Ausnahmesituation tolle Sommermonate 2021 mit vielen spannenden Abenteuern und Erlebnissen.

Weidenberg, 18. Juni 2021

Hans Wittauer
Gemeinschaftsvorsitzender

Sommerferienprogramm 2021

Leider gibt es immer noch die große Corona-Unbekannte. Da wir nicht sagen können, was im August möglich ist und was nicht, wird es heuer noch kein Ferienprogramm wie gewohnt geben.

Damit Euch aber in den Sommerferien nicht langweilig wird, haben wir uns ein kleines Sommer-Sonne-Ferienspaß-Heft überlegt, mit Wissenswertem über Tiere und Pflanzen des Jahres 2021, Bastelanleitungen, Kochrezepten und vielem mehr.

Ende Juli 2021 wird das Heft in der Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Weidenberg, Rathausplatz 1, 95466 Weidenberg erhältlich sein, zudem wird es in den Kindertageseinrichtungen der Verwaltungsgemeinschaft Weidenberg, in den Grundschulklassen der Grund- und Mittelschule Weidenberg sowie in der Grundschule Kirchenpingarten verteilt.

Wir wünschen Euch trotz allem eine schöne Zeit mit tollen Erfahrungen, habt Spaß und Freude, seid kreativ, bleibt gesund und habt einen tollen Sommer.

Fundsachen

Folgende Gegenstände wurden gefunden und können in der Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft, Fundbüro, Gurtstein 11, abgeholt werden. 

Fundsachen Weidenberg 
1 Hausschlüssel mit Schlüsselband „HSH Nordbank Arena“, Fundort Spielplatz Königsheidering
1 Lesebrille, rötlich-orange, Fundort Friedhof St. Stephan, Weidenberg 
2 Schlüssel mit Ring, Fundort Eichenstraße-Bushaltestelle 
1 Autoschlüssel mit Anhänger „Diddl-Maus“ und weiteren Schlüsseln, Fundort Winterring-Warmensteinacher Straße
1 Haustürschlüssel
1 Ohrring, oval, Fundort Eingang Norma, Weidenberg


Jagdgenossenschaft Untersteinach

Am Dienstag, 07.09.2021 findet um 20:00 Uhr im Gasthaus Kaiser in Untersteinach die Jahreshauptversammlung der Jagdgenossen statt.

Tagesordnung:
1. Bericht des Jagdvorstehers
2. Bericht des Kassiers
3. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung der Vorstandschaft
4. Beschlussfassung über die Verwendung des Reinertrags
    aus der Jagdnutzung
5. Neuwahl der Vorstandschaft
6. Auszahlung des Jagdpachtgelds
7. Bericht der Jagdpächter
8. Abstimmung über einen Austritt aus der Pächtergemeinschaft
9. Wünsche und Anträge

Die allgemeinen Hygienevorschriften sind zu beachten.

Jagdgenossen, die an der Versammlung nicht teilnehmen, müssen ihr Jagdpachtgeld bis spätestens 06.10.2021 beim Kassier schriftlich beantragen und abholen.
Danach fließt das Jagdpachtgeld in die Kasse zurück.

Untersteinach, 16.07.2021

gez. Werner Raps

Die Einladung erfolgt durch den „Notjagdvorstand“, Herrn Hans Wittauer, Erster Bürgermeister Markt Weidenberg.

Jagdgenossenschaft Seybothenreuth-Döberschütz-Fenkensees

Am Freitag, 20. August 2021 findet um 19:30 Uhr im Vereinsheim des Obst- und Gartenbauvereins eine nichtöffentliche Versammlung der Jagdgenossenschaft Seybothenreuth-Döberschütz-Fenkensees statt.
Alle Jagdgenossen werden hiermit zu dieser Versammlung eingeladen.

Tagesordnung:
1. Eröffnung und Begrüßung
2. Bericht des Schriftführers
3. Bericht des Jagdvorstehers
4. Bericht des Kassiers
5. Bericht der Kassenprüfer mit Entlastung der gesamten Vorstandschaft
6. Bericht des Jagdpächters
7. Beschlussfassung über die Verwendung des Reinertrages der Jagdnutzung
8. Wünsche und Anträge

Die Jagdgenossen werden um pünktliches Erscheinen gebeten.

gez.

Reinhard Preißinger
Jagdvorsteher

Kinderleicht und lecker, fit und gesund . . .

. . . durch den Familienalltag –  das neue Herbstprogramm ist fertig! 

Das Netzwerk "Junge Eltern/Familie" am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bayreuth-Münchberg bietet ein neues Programm für Familien mit Kindern bis zu drei Jahren. Die Veranstaltungen finden überwiegend online statt.

Auf der Homepage des Amtes www.aelf-bm.bayern.de/ernaehrung/familie finden Sie alle Informationen zu dem Angebot. Hier kommen Sie auch zum Online-Anmeldeportal, in dem die Veranstaltungen aufgelistet sind.

Sie können auch als geschlossene Gruppe (Krabbelgruppe, Mini Club, u.a.) eine Veranstaltung direkt bei unseren Referentinnen buchen, auch für Online-Seminare. Voraussetzung ist, dass sich mindestens sechs Teilnehmer anmelden. Das Angebot und die Kontaktdaten der Referentinnen finden Sie auch auf der Homepage des Amtes.

Fachschule für Ernährung und Haushaltsführung . . .

. . . startet mit neuem Konzept

Den Haushalt effizienter gestalten, Finanzen im Griff haben, Familie und Beruf unter einen Hut bringen, nachhaltig wirtschaften, gut und gesund leben, genussvoll essen. Dies und noch viel mehr wird in der einsemestrigen Fachschule für Ernährung und Haushaltsführung Bayreuth vermittelt. Das Bildungsangebot richtet sich an Frauen und Männer, die entweder ihren eigenen Haushalt optimieren möchten oder sich beruflich umorientieren wollen.

Die Fachschule für Ernährung und Haushaltsführung startet am 16. September 2021 mit einer neuen Konzeption, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über verschiedene Unterrichtsmodule individuelle Wahlmöglichkeiten für den späteren Einsatz auf dem Arbeitsmarkt bietet, zum Beispiel im Privathaushalt, im Großhaushalt, im landwirtschaftlichen Unternehmerhaushalt oder in der Unterstützung von Senioren im Alltag. Die Schule führt zum Abschluss Fachkraft für Ernährung und Haushaltsführung. Auf Wunsch kann zusätzlich die Abschlussprüfung im Beruf Hauswirtschafter/Hauswirtschafterin abgelegt werden.

Zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Schule und Beruf findet der Unterricht in Teilzeitform über ca. eineinhalb Jahre wöchentlich dienstags und donnerstags von 8:30 bis 13:15 Uhr statt. Aufnahmevoraussetzung ist ein abgeschlossener Beruf außerhalb der Hauswirtschaft. Der Schulbesuch ist kostenfrei.

Durch den demografischen und gesellschaftlichen Wandel sind hauswirtschaftliche Fach- und Führungskräfte auf dem Arbeitsmarkt zunehmend gefragt. Später mögliche Aufstiegsqualifizierungen sind zum Beispiel die Fortbildung zum Hauswirtschaftsmeister/zur Hauswirtschaftsmeisterin oder zum Betriebswirt/zur Betriebswirtin für Ernährung und Versorgungsmanagement.

Interessierte werden gebeten, entweder über die Telefonvermittlung 0921 591-0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt aufzunehmen.
Informationen gibt es auch unter www.aelf-bm.bayern.de

Sprechtag der Versichertenberaterin (Versichertenältesten)

Der Sprechtag der Versichertenberaterin, Frau Maria-Anna Link, findet am
Mittwoch, 4. August 
von 14:00 bis 17:00 Uhr im kleinen Besprechungszimmer, 1. Stock des Rathauses in Weidenberg, statt. 

Nächste Termine: 
Mittwoch, 8. September (nicht 01.09.)
Mittwoch, 6. Oktober 

Die Versichertenberaterin, gibt Rat und Auskunft in Renten- und Versicherungsangelegenheiten im Auftrag der Deutschen Rentenversicherung. Sie leistet Hilfe bei der Beschaffung fehlender Unterlagen, nimmt Rentenanträge auf und hilft bei der Klärung des Beitragskontos. Sie führt das Meldeverfahren zur Krankenversicherung der Rentner durch.

Die persönliche Beratung durch die Versichertenberaterin kann zurzeit ausschließlich nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter der Tel. Nr. 09209 608 erfolgen.
Spontanberatungen können aufgrund der aktuellen Situation nicht durchgeführt werden. In Anlehnung an die Entscheidung der Staatsregierung bitten wir die Besucher, ihre Mund-Nasen-Bedeckung mitzubringen und den nötigen Abstand einzuhalten.
Bitte sehen Sie von einem Besuch ab, wenn bei Ihnen Erkältungssymptome oder erhöhte Temperatur auftreten. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2021

Die Verwaltungsgemeinschaft Weidenberg hat die Haushaltssatzung für das Rechnungsjahr 2021 beschlossen. Die Haushaltssatzung tritt mit dem 1. Januar 2021 in Kraft. 

Haushaltssatzung 2021 (PDF)

Der Haushaltsplan 2021 liegt vom Tage nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung an eine Woche, die Haushaltssatzung während des ganzen Jahres in der Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Weidenberg, 95466 Weidenberg, innerhalb der allgemeinen Geschäftsstunden zur Einsicht bereit.

Das Landratsamt Bayreuth hat als Rechtsaufsichtsbehörde die erforderlichen Genehmigungen mit Schreiben vom 12.05.2021 Nr. 20–941/39 erteilt.

Weidenberg, 28. Mai 2021

Hans Wittauer
Gemeinschaftsvorsitzender

Netzwerk Familienpaten Bayern

Borkenkäfer schwärmen wieder aus


Borkenkäfer Ips typographus, bekannt als Buchdrucker. Foto: Robert Geiser 

Der Borkenkäfer erwacht im Frühling aus seinem „Winterschlaf“. Die Altkäfer, die unter der Rinde von befallenen Bäumen oder in der Bodenstreu überwintert haben, fliegen nun wieder auf der Suche nach neuen Brutbäumen aus. Die Förster des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bayreuth (AELF Bayreuth) fordern deshalb die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer in den kommenden Wochen und Monaten wieder auf: Gründlich kontrollieren, ob Fichtenwälder befallen sind – und das am besten im Zwei-Wochen-Turnus!

Besonders anfällig sind besonnte Waldflächen und Waldränder, Käfernester des Vorjahres und durch Sturm- und Schneebruch geschädigte Bestände.

Die Symptome sind gut zu erkennen: Bei bereits länger befallenen Bäumen färben sich die Kronen braun und die Rinde blättert ab. Frischer Befall ist am braunen Bohrmehl zu erken-nen, das sich auf Rindenschuppen, am Stammfuß, in Spinnweben sowie auf der Bodenvegetation ansammelt. Befallene Bäume sind umgehend zu ernten und zu entrinden oder mindestens 500 m aus dem Wald zu transportieren.

Zudem ist es notwendig, die Baumkronen zu beseitigen, denn die Käfer nutzen schon Äste ab drei Zentimetern Durchmesser als Brutstätte. Aber auch bisher nicht aufgearbeitetes Bruch- oder Windwurfholz ist für die Käfer ideales Brutmaterial und sollte daher zügig entfernt werden. Die „saubere Waldwirtschaft“ ist und bleibt die wirksamste und bewährteste Methode, um eine weitere Ausbreitung des Borkenkäfers zu verhindern. Beratung und Unterstützung bei der Bekämpfung bieten neben den Förstern des AELF Bayreuth auch die forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse des Landkreises.

Die Bekämpfung des Borkenkäfers und der Erhalt der Wälder liegen im Interesse der gesamten Gesellschaft. Daher stehen auch dieses Jahr wieder Fördermittel für die Borkenkäferbekämpfung bereit.

Noch ein Tipp für Liebhaber von Video-Plattformen. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bietet ein Borkenkäfersuche-Tutorial und ein Borkenkäferbekämpfungs-Tutorial unter anderem auf YouTubeDE an. Klicken Sie doch mal rein.

https://youtu.be/Gwwau898I28  |  https://youtu.be/7iopG88UIu8

Umgang mit Reisighaufen und Hackschnitzelgut

Jedes Jahr wird der Gehölzschnitt von Bäumen und Sträuchern außerhalb des Waldes von Oktober bis 01.03. eines Jahres durchgeführt, um unsere heimischen Tiere in ihren Lebensstätten nicht zu stören oder zu beeinträchtigen.
Die Reisighaufen und/oder das Hackschnitzelmaterial bleiben oft liegen und werden in den meisten Fällen erst im April, Mai oder Frühsommer abtransportiert oder weiterverarbeitet.

Wir beobachten, dass Tiere diese Reisighaufen aber als Lebensraum nutzen, wenn diese nicht vor Mitte März entfernt werden. So bauen beispielsweise Vögel ihre Nester darin und brüten dort. Wird der Reisighaufen dann in der Brutzeit entfernt, verlieren die Tiere ihre Lebensstätte und ihren Nachwuchs.

Nach § 39 Abs. 1 BNatSchG ist es verboten, wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu verletzen oder zu töten. Zudem ist auch die Zerstörung oder Beeinträchtigung von Lebensstätten wildlebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund laut § 39 Abs. 3 BNatSchG verboten.

Um dies zu vermeiden, möchten wir Sie bitten, die durch Gehölzschnitt entstandenen Reisig-/Hackschnitzelhaufen, die bis jetzt noch nicht abtransportiert oder weiterverarbeitet wurden, frühestens im Oktober und spätestens bis zum 15. März nächsten Jahres abzutransportieren oder zu verarbeiten.

Wir danken im Voraus für Ihre Unterstützung!
Landratsamt Bayreuth untere Naturschutzbehörde

Kitzretter suchen Helfer



Die Kitzrettung Oberfranken e.V. sucht ab sofort wieder freiwillige Helfer. Im vergangenen Jahr hatte der Verein 193 Kitze aus Wiesen, welche gemäht werden sollten, gerettet. Die Suche erfolgt immer in Absprache mit den Landwirten bzw. Jägern, die sich auch oft selbst an der Suche beteiligen.
Wer gerne in der Natur unterwegs ist und mal reinschnuppern möchte, wie so eine Kitzrettung abläuft, ist herzlich eingeladen und kann sich gerne bei Uwe Komm unter Tel. 0174 1016386 oder der Vereinsvorsitzenden Britta Engelhardt 0163 2116704 melden. Dies gilt natürlich auch für interessierte Landwirte und Jäger. Selbstverständlich werden alle geltenden Corona-Auflagen beachtet. 

Übernahme des Standesamts Warmensteinach

Am 26. Februar 2021 wurden alle Personenstandsbücher (Geburtenbücher, Heiratsbücher, Sterbebücher und Familienbücher) vom Verwaltungsleiter der Gemeinde Warmensteinach, Matthias Dorner, an das Standesamt Weidenberg übergeben. Das Standesamt Weidenberg übernimmt ab dem 1. März 2021 alle Aufgaben und Beurkundungen des vormaligen Standesamts Warmensteinach. Bis zum 28. Februar 2021 war für Warmensteinach das Standesamt Fichtelgebirge mit Sitz in Fichtelberg zuständig. Matthias Dorner bedankte sich für die unkomplizierte Aufnahme des Standesamts Warmensteinach nach Weidenberg. Standesbeamtin Anja Lauckner und Standesamtsleiter Klaus Bauer freuten sich über die kommenden weiteren Aufgaben. 

Staatl. geprüfte/r Kinderpfleger/in (m/w/d) - Fachkräfte für Sprache (m/w/d)

Die Verwaltungsgemeinschaft Weidenberg sucht für die Kindertageseinrichtungen ihrer Mitgliedsgemeinden zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

staatlich geprüfte/n Kinderpfleger/in (m/w/d)

für die gemeindliche Kindertageseinrichtung in Seybothenreuth in Teilzeit befristet bis zum 31. August 2022 und

Fachkräfte für Sprache (m/w/d)
wünschenswert staatlich anerkannte Erzieher/in (m/w/d)

jeweils für die gemeindliche Kindertageseinrichtung Auenzwerge sowie für das Montessori-Kinderhaus in Weidenberg. Die Einstellung richtet sich nach dem Projekt „Sprach Kitas“ und ist befristet bis voraussichtlich 31. Dezember 2022.

Für Rückfragen steht Ihnen die Personalverwaltung der Verwaltungsgemeinschaft Weidenberg, Frau Subirre, unter der Tel. 09278 977-26 sowie Frau Trautner unter der Tel. 09278 977-23 zur Verfügung.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte schriftlich oder per E-Mail mit aussagekräftigen Unterlagen (insbesondere Schul- und Ausbildungszeugnisse, Arbeitszeugnisse) an die Verwaltungsgemeinschaft Weidenberg, Rathausplatz 1, 95466 Weidenberg oder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die elektronischen Bewerbungen werden wir spätestens sechs Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens löschen.
Im Übrigen verweisen wir auf unsere Datenschutzhinweise

Umweltgeldbußen

Im Gebiet der VG Weidenberg müssen wir immer wieder feststellen, dass einige Unbelehrbare ihren Sperrmüll und andere Abfälle achtlos wegwerfen bzw. in der Natur oder auf Grundstücken ablagern. Beispielsweise werden immer wieder Sperrmüllgegenstände auf den Johannisfeuerplätzen widerrechtlich entsorgt.

In vielen Fällen wurden die Gegenstände durch die Gemeindearbeiter eingesammelt und entsorgt. Die Kosten dafür, die oft nicht unerheblich sind, trägt indirekt wieder die Allgemeinheit.

Im Interesse des Wohls der Allgemeinheit und zum Schutze der Umwelt und Natur wurde nun ein Bußgeldkatalog "Umweltschutz" von den Bayerischen Staatsministerien des Innern, für Wirtschaft, Verkehr und Technologie und für Landesentwicklung und Umweltfragen bekannt gegeben.

Die häufigsten Zuwiderhandlungen und deren künftige Ahndungssätze möchten wir deshalb veröffentlichen. Demnach begeht Straftaten bzw. Ordnungswidrigkeiten:

Wer außerhalb einer dafür zugelassenen Anlage Abfälle, die er nicht verwertet, oder Abfälle zur Beseitigung wie Gegenstände des Hausmülls behandelt, lagert oder ablagert, z.B. durch Wegwerfen, Liegenlassen, Vergraben Wegschütten, Verbrennen 


Wir bitten, Vorgenanntes zu beachten und bitten gleichzeitig um Mithilfe der Bevölkerung, um derartige Verschmutzungen unseres ländlichen Raumes zu vermeiden und unsere schöne Landschaft zu erhalten.

Weidenberg, 18. März 2021

Hans Wittauer
Gemeinschaftsvorsitzender

Krisendienst Oberfranken

Der Bezirk Oberfranken schafft durch die Einführung eines Krisendienstes samt Abend-Wochenend-Feiertag-Dienste ein Kriseninterventionsangebot über die üblichen Bürozeiten hinaus. „Situationen, in denen man nicht mehr weiterweiß, gehören zum Leben und können jeden Menschen in jeder Lebensphase treffen. Der Krisendienst Oberfranken bietet Erwachsenen eine kompetente Anlaufstelle. Gemeinsam werden Lösungen erarbeitet, die den Weg aus der Krise erleichtern“, erläutert Bezirkstagspräsident Henry Schramm.

Der Krisendienst Oberfranken umfasst eine Leitstelle mit Sitz in Bayreuth. Hier berät ein multiprofessionelles Team aus geschulten Fachkräften die Anrufenden. Die sozialpädagogisch, psychologisch und therapeutisch ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter klären die jeweilige Situation und bieten eine erste Entlastung und Orientierung oder empfiehlt gegebenenfalls geeignete Fachstellen und vermittelt falls nötig kurzfristig einen Termin. Dank der engen Zusammenarbeit mit einem breiten Netzwerk regionaler Partner wie Einrichtungen, Beratungsstellen, Arztpraxen und Kliniken kann individuelle und schnelle Hilfe geleistet werden. Im Bedarfsfall aktiviert die Leitstelle ein mobiles Team, das „zum Ort der Krise“ fährt, um möglichweise zu deeskalieren oder um eine eventuelle Gefährdung einzuschätzen und notwendige Schritte einzuleiten.

Die von den Bezirken und dem Freistaat Bayern finanzierten zentralen Leitstellen sind unter der bayernweit einheitlichen Rufnummer 0800 655 3000 erreichbar. Die Beratung erfolgt anonym und kostenfrei. Es ist keine Terminvereinbarung und kein Austausch von Formalitäten notwendig. Alle Hilfesuchenden, unabhängig davon, ob sie an einer psychischen Vorerkrankung leiden oder nicht, können auf die qualifizierte Hilfe zurückgreifen.

Bis zum geplanten Rund-um-die-Uhr-Betrieb ab 1. Juli 2021 erfolgt die Erreichbarkeit des Krisendienstes Oberfranken ab 1. März von Montag bis Mittwoch 9–17 Uhr, Donnerstag bis Freitag 9–21 Uhr und Samstag/Sonntag/Feiertage 9–17 Uhr.

Weitergabe von Daten – Ihr Widerspruchsrecht

Gemäß § 50 Abs. 5 Bundesmeldegesetz (BMG) wird auf die Möglichkeit hingewiesen, Widerspruch gegen einzelne Datenübermittlungen der Meldebehörde erheben zu können.

Dieses Recht haben Betroffene in nachfolgenden Fällen:

A) Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr
Soweit Sie die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können Sie der Datenübermittlung gemäß § 36 Abs. 2 Satz 1 BMG i.V. mit § 58 c Abs. 1 Satz 1 des Soldatengesetzes widersprechen.

B) Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an eine öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaft, der nicht die meldepflichtige Person angehört, sondern Familienangehörige der meldepflichtigen Person angehören
Sie können der Datenübermittlung gemäß § 42 Abs. 3 Satz 2 BMG i.V. mit § 42 Abs. 2 BMG widersprechen.

C) Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an Parteien und Wählergruppen im Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen
Nach § 50 Abs. 1 des Bundesmeldegesetzes (BMG) darf die Gemeinde als Meldebehörde im Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen den Parteien, Wählergruppen und anderen Trägern von Wahlvorschlägen Auskunft aus dem Melderegister über Vor- und Familiennamen, Doktorgrade und Anschriften von Wahlberechtigten erteilen, die nach ihrem Lebensalter bestimmten Gruppen zugeordnet werden (sog. Gruppenauskunft). Die davon Betroffenen haben das Recht, der Übermittlung ihrer Daten zu widersprechen. Dieser Widerspruch kann bei der Meldebehörde eingelegt werden; er bedarf keiner Begründung, ist von keinen Voraussetzungen abhängig und gilt solange, bis er durch eine gegenteilige Erklärung widerrufen wird.
Die Gemeinde bzw. Meldebehörde darf, falls einer Datenübermittlung nicht widersprochen wurde, Daten nur in den sechs der Wahl oder Abstimmung vorausgehenden Monaten übermitteln.
Sie können der Datenübermittlung gemäß § 50 Abs. 5 BMG i.V. mit § 50 Abs. 1 BMG widersprechen.

D) Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten aus Anlass von Alters- oder Ehejubiläen an Mandatsträger, Presse oder Rundfunk und Veröffentlichung im Amtsblatt
Sie können der Datenübermittlung gemäß § 50 Abs. 5 BMG i.V. mit § 50 Abs. 2 BMG widersprechen.

Ein Widerspruch gegen die Weitergabe von Daten ist bei Ihrem Einwohnermeldeamt der VGem. Weidenberg, Rathausplatz 1, 95466 Weidenberg, z.Hd. Herrn Uwe Will, schriftlich oder per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einzureichen.

Ein dementsprechender Antrag ist hier erhältlich.


Bei Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung: 09278 97746.

Weidenberg, 18. Februar 2021

Hans Wittauer
Gemeinschaftsvorsitzender

Schriftenreihe „Seinerzeit“ - Verkaufsstellen

Zum Preis von 12,- Euro bei:
VG Weidenberg, Rathausplatz 1, 95466 Weidenberg - Sparkasse, Bahnhofstraße 14, 95466 Weidenberg - Markgrafen Getränkemarkt, Winter-Ring 17, 95466 Weidenberg - Dorfladen Emtmannsberg, Schlosshof 10, 95517 Emtmannsberg - Tankstelle Mader, Hauptstraße 2, 95517 Seybothenreuth.

Neue Öffnungszeiten der Geschäftsstelle

Die neuen Öffnungszeiten für die Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Weidenberg mit ihren Nebengebäuden gelten ab Januar 2021 wie folgt:

Montag bis Freitag 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr, Mittwoch zusätzlich 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr

Außerhalb der Öffnungszeiten sind nach Rücksprache mit dem jeweiligen Sachgebiet individuelle Terminvereinbarungen möglich.
Aufgrund der momentanen coronabedingten Ausnahmesituation bitten wir derzeit grundsätzlich vorab um Terminvereinbarung.

Defekte Straßenbeleuchtung - was ist zu tun?

Bitte notieren Sie die Nummer, die am Laternenmast angebracht ist (siehe Foto).

Teilen Sie diese Nummer und den genauen Standort der Leuchte der Verwaltungsgemeinschaft Weidenberg unter Tel. 09278 977-0 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit.

Wir verständigen dann umgehend die Bayernwerk AG, damit der Schaden behoben wird!

Danke für Ihre Mithilfe!







Herstellungsbeiträge für Wasser und Kanal

Die Gemeinde erhebt zur Deckung ihres Aufwandes für die Herstellung der Entwässerungs- bzw. Wasserversorgungseinrichtung einen Beitrag. Dieser Beitrag wird nach der Grundstücks- und der Geschossfläche der vorhandenen Gebäude berechnet.

Bei Änderungen dieser Flächen, z.B. durch einen Dachgeschossausbau, sind die Beitragsschuldner verpflichtet, der Gemeinde die für die Höhe der Schuld maßgeblichen Veränderungen unverzüglich zu melden und über den Umfang dieser Veränderungen Auskunft zu erteilen.

Sollten sich auf Ihrem Grundstück Veränderungen ergeben haben, bitten wir Sie uns diese zu melden.

Für Auskünfte steht das Steueramt der VG Weidenberg, Tel. 09278 977-40 zur Verfügung.

Vielen Dank für Ihre Mitwirkung.

Weidenberg, 16. November 2020

Hans Wittauer
Gemeinschaftsvorsitzender

Aktuelles aus dem Passamt

Personalausweis und Reisepass sollen fälschungssicherer werden

Ein neuer Gesetzentwurf sieht vor, dass das Passbild ausschließlich digital zu erstellen und zu übermitteln ist. Die Bürgerinnen und Bürger haben ab Mai 2025 die Wahl, sich entweder bei der ausstellenden Behörde vor Ort fotografieren zu lassen oder das Lichtbild in einem Fotogeschäft erstellen zu lassen. Das Foto muss dann per sicherer Übermittlung an die Behörde weitergeleitet werden.

Der Bürger bekommt also das Foto künftig nicht mehr ausgedruckt mit. Das Foto einfach an die Behörde zu mailen oder auf dem USB-Stick mitzubringen, ist nicht erlaubt. Durch diese strengen Maßgaben soll das sogenannte „Morphing“ verhindert werden. Beim „Morphing“ verschmelzen Aufnahmen der Gesichter mehrerer Personen zu einem Bild. Das Foto zeigt anschließend also nicht nur eine Person, sondern die Gesichtsmerkmale zweier oder mehrerer Personen. Ist ein auf dem Pass oder Personalausweis enthaltenes Lichtbild auf diese Weise manipuliert, kann nicht nur der Pass- bzw. Ausweisinhaber, sondern unter Umständen auch eine weitere Person, deren Gesichtszüge im Lichtbild enthalten sind, den Pass bzw. den Personalausweis zum Grenzübertritt nutzen.

Diese Neuregelung zur Aufnahme des Lichtbildes bedarf einer technischen und organisatorischen Umsetzungsfrist und tritt am 1. Mai 2025 in Kraft.
Sie müssen also noch bis zu diesem Datum mit einem biometrietauglichen aktuellen Passbild Ihres Fotografen einen Personalausweis, Reisepass oder Kinderreisepass beantragen.

Das neue Gesetz sieht außerdem vor, dass Bürgerinnen und Bürger künftig zwei Fingerabdrücke abgeben müssen, die auf der Ausweiskarte gespeichert werden. Bislang war die Speicherung von Fingerabdrücken in Personalausweisen freiwillig. Bei Reisepässen sind die Abdrücke bereits seit 2007 vorgeschrieben. Die Pflicht zur Abgabe der Fingerabdrücke ist Bestandteil einer EU-Verordnung, die im August 2021 in Kraft tritt.

Auch beim Kinderreisepass sieht der Gesetzentwurf Änderungen vor. Anstatt bisher sechs soll der Kinderreisepass nur noch ein Jahr gültig sein. Eltern können für ihre Kinder aber auch einen Personalausweis oder einen biometriefähigen Reisepass beantragen. Diese sind jeweils weiterhin sechs Jahre gültig.

Aufgrund der aktuellen Situation, der vielen Gesetzesänderungen und des daraus resultierenden Arbeitsaufwandes bitten wir unsere Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, dass wir keine Anschreiben zum Ablauf des Gültigkeitsdatums von Ausweisdokumenten mehr versenden und auch aktuell weiterhin für die Beantragung und Aushändigung von Ausweisdokumenten eine Terminvereinbarung notwendig ist.

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